Autogas - Fahren mit Flüssiggas Ihr Auto fährt mit Benzin? Dann ist das Fahren mit Flüssiggas vielleicht eine Alternative für Sie, um Kraftstoffkosten zu sparen.Die meisten Otto-Motoren lassen sich relativ einfach auf Autogas umstellen. Es erfolgen keine mechanischen Veränderungen am Motor, der Fahrkomfort und die Leistung des Fahrzeug bleiben uneingeschränkt. Auch die notwendigen Wartungen und Inspektionsintervalle des Fahrzeugs ändern sich nicht. Bei einer bivalenten Gasanlage bleibt der bisherige Benzintank erhalten und es wird ein zusätzliches Gassystem eingebaut. Wahlweise kann somit weiterhin mit Benzin oder aber mit Gas gefahren werden. Das Gas befindet sich in flüssiger Form im Tank und wird durch einen Verdampferdruckregler in einen gasförmigen Zustand geführt. Ein spezielles Einspritzanalgesystem sowie die notwendigen elektronischen Regelungen versorgen jeden einzelnen Zylinder nun mit dem alternativen Kraftstoff. Autogas-Tanks werden mit relativ geringem Druck befüllt, der somit verhältnismäßig kompakte Tank (im Vergleich zu z.B. Erdgas-Tanks) verringert den Stauraum im Kofferraum nur gering oder gar nicht, sofern er in der Ersatzradmulde Platz findet. Die Betankung erfolgt von außen durch ein zusätzlich angebrachtes Ventil, der Aufwand beim Tanken ist vergleichbar zum konventionellen Benzin-Tanken. Das Tankstellennetz für Autogas befindet sich im Aufbau, mittlerweile gibt es bereits ein relativ flächendeckendes Tankstellennetz. Auch im Ausland ist dies unproblematisch, denn fast in allen angrenzenden Staaten ist Autogas verbreitet, teilweise schon viel stärker als in Deutschland. Die Höhe der Kfz-Steuer Ihres Fahrzeugs bleibt unverändert, es entstehen keine Mehrkosten, ebenso die Einstufung in der Versicherung. Sicherheit Der Tank ist ein druckfester Behälter aus etwa 3,5 mm starkem Stahl. Weitere Sicherheitseinrichtungen, z.B. ein Sicherheitsventil und ein automatisch arbeitender Befüllstopp, Rückschlag- und Rohrbruchventile, Absperramaturen usw. verhindern sowohl einen zu hohen Druckaufbau als auch einen ungewollten Gasaustritt. Der Tank, die Verschraubungen und Sicherheitseinrichtungen gewähren selbst bei Brand oder Unfall einen größtmöglichen Sicherheitsstandart. Autogas selbst ist genauso gefährlich oder ungefährlich wie Benzin. Zusätzlich wird das normalerweise geruchslose Autogas mit einem markanten Duftstoff versehen, um einen eventuellen Austritt sofort zu bemerken. Autogas ist zudem ungiftig und daher wesentlich unbedenklicher als z.B. Benzin. Autogastankstellen dürfen sogar in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden. Kosten und Wirtschaftlichkeit
|